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Volkskunst und Paprikaanbau

Kalocsa

 

Die Stickerei und Malerei von Kalocsa mit ihren bunten Blumen ist weltbekannt und schon verschmolzen mit dem Begriff ungarischer Volkskunst.



Die charakteristischen Zweige der Volkskunst sind die Verzierung von Möbeln, die Malerei (Wandmalerei), die Stickerei, Trachten und die Töpferei.



KalocsaDer Paprikaanbau bekam im 18. Jahrhundert eine bedeutende Rolle in der Umgebung von Kalocsa. In erster Linie beschäftigten sich die Menschen der Dörfer am Donau-ufer mit dem Anbau des roten Gewürzartes, später, am Anfang des 20. Jahrhunderts, in folge der Verarbeitung der Mahlung in Fabriken, legte sich die Schwerpunkt der Paprikabearbeitung nach Kalocsa um.

Berechtigterweise wird die bedeutende Gewürzpflanze von Kalocsa „rotes Gold” genannt. Im Herbst, zur Zeit der Paprikareife flammt die ganze Gegend auf, dann kleiden sich die Hauser der umliegenden Dörfen in Purpurröte: das unentbehrliche Gewürz der ungarischen Küche dort in Bunden und wartet auf das Mahlen. In Kalocsa wird auch die Vergangenheit des Paprikas mit Ehre aufbewahrt, in Europas einzigen Paprikamuseum.

Hier wird die Geschichte des Paprikas gefolgt fast von dem Moment, als der Paprika durch den Ozean aus Amerika hierher kam und mit Hilfe türkischer Eroberer zum ungarischen Gewürz wurde. Das Museum gibt einen Einblick ins Geheimnis, das nur jene wahrhaftig kennen, denen der Paprika mehr als eine Pflanze ist: Arbeit, Fortkommen-Ihr Leben.


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