Im Mittelpunkt dieses Bereiches steht das aus eigener Entwicklung stammende REAL SV - Selbstverteidigungs System.
Dieses System wurde bereits mehrfach, erfolgreich und Länderübergreifend eingesetzt um Personenschützer und Sicherheitsbeamte im Bereich Nahkampf auszubilden.
Sie lernen hier das Konzept - mit weiterführende Theoritische Grundlagen - kennen und erhalten Sie Einblick auf den einzelnen Techniken.
Einleitung
Immer öfter wird über Angriffe auf Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten, egal ob Wachmann, Geldtransporteur oder Detektiv berichtet. So war am 19. März letzten Jahres den Lübecker Nachrichten zu entnehmen:
"Eine 15- jährige Ladendiebin hat mit einem Küchenmesser auf einen Ladendetektiv eingestochen und ihn am Hals verletzt."
Die Ursachen liegen meist in der falschen Selbsteinschätzung des Personals oder deren unzureichenden Schulungen und Vorbereitungen vor Dienstantritt. Nicht zu vergessen, die zunehmende Unberechenbarkeit des kriminellen Potentials.
In den von der IHK oder anderen Schulungseinrichtungen angebotenen Schulungen und Fortbildungen wird meist nur auf Rechtskunde, Dienstkunde und den angrenzenden Gebieten gesetzt. Oft jedoch fehlt eine sportliche Ausbildung, die den Mitarbeiter in die Lage versetzt, einfachste Angriffe abzuwehren und sich zu verteidigen.
Auch wird die Grundregel, daß die Eigensicherung Vorrang besitzt, noch ungenügend propagiert.
Aus der Tätigkeit in Polizei, dem Personenschutz sowie Wach- und Sicherheitsgewerbe, kennen wir diese Problematik sehr genau. Daraus resultierende haben wir eine Unterrichtseinheit ausgearbeitet, welche sich mit der Eigensicherung während der Diensttätigkeit in Theorie und Praxis beschäftigt und ein Selbstverteidigungssystem entwickelt, dass in seinen Methode leicht erlernbar, einprägsam und umsetzbar ist
Zielsetzung
Die Methoden des Angriffs sind vielfältiger, raffinierter und gefährlicher geworden. Es gilt, ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, das sowohl den optimalen Gebrauch von Selbstverteidigungs-Techniken garantiert, als auch durch seine Methode leicht erlernbar, einprägsam und umsetzbar ist.
Prinzip: "Aus der Praxis für die Praxis"
Gleichwohl erlernt der Schüler die Grundregeln der Eigensicherung, und soll am Ende des Lehrganges in der Lage sein, sie in der Praxis umzusetzen.
Das System - RealSV = Realistische Selbstverteidigung
Dieses Selbstverteidigungssystem, entwickelt von Henrik György Gyarmati (Gen-jutsu) und Mario Deutschländer (ATK) basiert auf den jeweils wirkungsvollsten Techniken aus dem Karate, dem Aikido, und dem Ju-Jutsu. Es basiert auf Handlungen zur Abwehr eines Angriff, verbunden mit dem direkten Angriff und der sofortigen Festnahme.
Als eine besondere Stärke dieses Systems erweist es sich, dass die Selbstverteidigungs-Techniken immer wieder den neuesten Erkenntnissen und Erfordernissen angepasst werden, leicht erlern- und jederzeit anwendbar sind.
Während des Ausbildungsprogramm soll der Schüler von Anfang an, jede Verteidigungstechnik gegen alle möglichen Angriffsarten üben. In dieser vielseitigen Anwendung jeder Einzeltechnik liegt der Schwerpunkt des Systems.
Gleichzeitig erfolgt ein Blick in die Eigensicherung und das Erlernen der allgemeinen Regeln. Sie soll dazu beitragen, das eigene Leben aber auch das der Kollegen besser zu schützen. Breiten Raum nehmen dabei die insatzsituationen ein, die nach Erfahrung und auf Grund vorliegender Untersuchungsergebnisse zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verletzungen führen können.
Ausbildungsinhalt
Das Selbstverteidigungssystem besteht aus folgenden Elementen. Diese, sämtlich im rauhen Alltag der Sicherheitskräfte vielfältig erprobt und bewährt, können im Ernstfall Leben und Gesundheit des Angegriffenen retten.
Bewegungslehre
Fallschule
Blocktechniken
Atemitechniken (Schlag- und Trittechniken)
Wurftechniken
Hebeltechniken
Festlege-, Aufhebe- und Transporttechniken
Abwehr von Angriffen mit Waffen ( Stock, Messer, Kette, Faustfeuerwaffe )
Nothilfetechniken
Die Ausbildung wird dabei in zwei Kategorien aufgeteilt:
unbewaffnet gegen unbewaffneten Gegner
unbewaffnet gegen bewaffneten Gegner
Eigensicherung
Das Einschreiten kann meist dann gefährlich werden, wenn die Lage und die Situation nicht hinreichend bekannt ist.
Die Einführung in die Eigensicherung und das Erlernen der allgemeinen Regeln soll dazu beitragen, das eigene Leben aber auch das der Kollegen besser zu schützen. Der Teilnehmer soll die Erfahrung erlangen, daß vor jedem Einsatz Informationen über die Lage, über den beteiligten Personenkreis (Drogen - und Alkoholabhängige, Vorhandensein von gefährlichen Tieren u.a.) und das von ihnen ausgehende Gefahrenpotential gesammelt werden müssen.
Durch Praxisanwendungen soll erkannt werden, daß auch das angrenzende Umfeld und scheinbar Unbeteiligte Gefahren darstellen können, und ein Täter im Hinterhalt oder in der Dunkelheit stets im Vorteil ist.
Es soll erkannt werden, daß, ohne Absprache und Führungsentscheidungen, Sicherungsaufgaben nicht denkbar sind. Die Anwendung von Hilfsmitteln muß ebenfalls erlernt werden.
Ausbildung und Beratung
Während des Ausbildungsprogramm soll der Schüler von Anfang an, jede Verteidigungstechnik gegen alle möglichen Angriffsarten üben. In dieser vielseitigen Anwendung jeder Einzeltechnik liegt der Schwerpunkt des Systems.
Gleichzeitig erfolgt ein Blick in die Eigensicherung und das Erlernen der allgemeinen Regeln. Sie soll dazu beitragen, das eigene Leben aber auch das der Kollegen besser zu schützen. Breiten Raum nehmen dabei die insatzsituationen ein, die nach Erfahrung und auf Grund vorliegender Untersuchungsergebnisse zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verletzungen führen können.