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Version 4.12

 

 

 

 
   
 
SamuraiDie Samurai hatten einige weitreichende Privilegien. Sie durften zwei Samurai Schwerter tragen - ein langes und ein kurzes.

Gewöhnliche Bürger durften überhaupt keine Waffen tragen. Es gab sogar Zeiten, als ein Samurai das Recht hatte, einen gewöhnlichen Bürger zu enthaupten, wenn ihn dieser beleidigte.

Innerhalb der Samurai Kaste gab es wiederum verschiedene Ränge mit unterschiedlichen Privilegien. Eine Rangordnung aus dem zwölften Jahrhundert unterschied drei Klassen von Samurai.



Kenin
was soviel wie "Hausmänner" bedeutet. Sie waren die Verwalter oder die Vasallen.
Berittene Samurai nur Samurai in hohem Rang war es erlaubt zu Pferde zu kämpfen.
Fußsoldaten

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts, hatte das Shogunate Ashikaga die Kontrolle über das Land verloren. Mächtige Feudal Herren hatten Japan in einer Reihe von Bürgerkriegen verwüstet, die fast 100 Jahre lang dauerten. Als Toyotomi Hideyoshi Japan schliesslich vereinigen konnte, führte er eine Reihe von Reformen ein, die das Leben der Samurai Klasse änderte.

Er veranlasste, dass die Samurai ihren festen Wohnsitz in den Burgen hatten. Zuvor hatten die Samurai in Friedenszeiten ihr eigenes Land bewirtschaftet. Dieser Schritt war vergleichbar mit der Umwandlung einer Armee von Wehrdienstpflichtigen in eine Armee von Berufssoldaten. Um das neue System zu finanzieren, führte Toyotomi Hideyoshi ein Reisbesteuerungsystem ein, unter dem jeder Samurai eine bestimmte Menge Reis abhängig von seinem Rang erhielt.


Die Samurai Klasse hatte einen Verhaltens Codex namens Bushido, was soviel heisst wie "Weg des Kriegers". Der zentrale Punkt der Bushido Lehre war die völlige Loyalität gegenüber dem eigenen Herrn, dem Daimyo.

Die Zugehörigkeit zur Samurai Klasse wurde vererbt.

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