 Als Zen den Weg nach Japan fand, traf es auf ein kriegsgewohntes Volk. Überfälle, Plünderungen, Metzeleien und Verschleppungen waren auf der Tagesordnung.
Der Geist des Zen war es , der die brutalen Kriegstechniken in Künste verwandelte, die sich nun gar nicht mehr um kriegerische Effektivität, sondern um so mehr um die Suche nach dem eigenen Selbst bemühten.
All diese Techniken wurden so zur Methode geistiger Vervollkommnung.
Unter diesem Einfluß entstand das Bushido (Der Weg der Krieger), das ist die enge Verbindung der moralischen Prinzipien, des Ehrenkodex und der ritterlichen Tugenden, welche die Ausbildung und Pflege hoher körperlicher und seelischer Eigenschaften zum Inhalt haben: Mut, Einfachheit, Loyalität und Aufrichtigkeit. Bald nannte man daher das Zen „die Religion der Samurai".
Offen oder versteckt findet man in irgendeiner Form all diese Elemente auch in den „modernen" Kampfkünsten.
|